Mittwochs- und Samstags-Cafe

Zweimal wöchentlich bieten wir den Patienten und Angehörigen nachmittags im Aufenthaltsraum die Möglichkeit, sich kennenzulernen und von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit Kaffee, Tee, Kakao und Kuchen verwöhnt zu werden. Dabei spüren die Patienten, dass Schicksal verbindet und sie nicht alleine mit ihrer Erkrankung sind. Das Café bringt auch ein Stück wohltuenden Alltag in den von der Erkrankung dominierten Tagesablauf. Ernste und heitere Gespräche finden hier im netten Miteinander ihren Raum.

Ehemals Betroffene unterstützen Patienten

Wir freuen uns besonders, wenn wir mit ehemaligen Patienten in gutem Kontakt bleiben. So besteht die Möglichkeit, dass sie akut erkrankte Patienten auf der Station Liebermeister besuchen und von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen. Da sie selbst den problematischen Weg bis zur Genesung mit seinen auch psychisch schwierigen Phasen z.B. vor und nach der Transplantation erlebt und gefühlt haben, können sie oft besser unterstützen, zuhören, Mut machen und aufklären als andere Menschen.

Aktives Miteinander auf der Station Liebermeister

Wir möchten den Patienten helfen, ihre Lebensfreude zu stärken oder wiederzufinden, denn oft führt der z.T. monatelange Krankenhausaufenthalt auf der Station zu krisenhaften Situationen mit regressiven Entscheidungen im Sinne von Antriebsarmut, Rückzug oder depressiven Verstimmungen. So besteht im schönen Aufenthaltsraum die Möglichkeit, z.B. unter Anleitung zu basteln oder sich die Zeit mit Gesellschafts- und Kartenspielen zu vertreiben. Auch kurzfristige Aktionen wie Fotoworkshops oder Diashows mit dem Therapeuten Wolfgang Winter-Peter, kleine Konzerte, gemeinsames Singen oder aber Schminkseminare für Frauen mit der DKMS Life bieten wir unseren Patienten gerne an.