Das begleitende Gespräch

Häufig benötigen Patienten Unterstützung außerhalb des Freundes- und Familienkreises, da sie ihre Angehörigen nicht mit ihren Gefühlen gerade in Krisensituationen belasten möchten. In den Nachmittagsstunden besteht daher für sie die Möglichkeit, mit dem Sozial- und Gesprächstherapeuten Wolfgang Winter-Peter Gespräche über ihre persönlichen Bedürfnisse, Ängste und Sorgen zu führen. Oft steht im Vordergrund der Gespräche, die Patienten zu ermutigen, sich für die eigenen Gefühle zu öffnen und diese zuzulassen. Gerade Krisen erfordern ein empathisches Zuhören, ohne den Patienten durch vorschnelle Ratschläge von seinen Gefühlen zu isolieren. Dies ist nur auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und Offenheit möglich.

Ein Ziel dieser Gespräche ist, dass Patienten auch in der von Erkrankung bestimmten Gegenwart Zukunftsimpulse erkennen und gestalten können, so dass es ihnen möglich wird, sich für Hoffnung und Mut zu öffnen.

Sozialberatung

Zusätzlich zum Sozialdienst der Uniklinik Bonn bietet die Sozialarbeiterin Cathrin Benöhr einmal in der Woche Beratung in allen sozialrechtlichen Fragen an. Sie findet am Montag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr entweder im Büro der Initiative (Erdgeschoss, Raum 0035) oder direkt im 4. Stock auf der Station Liebermeister statt. Anders als bei den üblichen Krankenhaussozialdiensten können sich betroffene Patienten und ihre Angehörigen auch nach der Entlassung an Frau Benöhr wenden. Zusätzliche Beratungstermine können nach Rücksprache vereinbart werden. Frau Benöhr berät sie unter anderem bei folgenden Fragen:
•  Schwerbehindertenausweise,
•  Rehabilitationen / AHB / Kuren,
•  Lohnfortzahlungen / Krankengeld,
•  finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten,
•  Rezeptgebührenbefreiung,
•  Erwerbsminderungsrente.

Auch für psychosoziale Gespräche, die das Ziel haben, die Patienten und ihre Angehörigenbei der Krankheitsverarbeitung und der Entwicklung einer Zukunftsperspektive zu unterstützen, ist Zeit vorhanden.