Eine kleine Vernissage ...

im schönen Aufenthaltsraum  der Station Liebermeister auszurichten, war die Idee von Katja Martini, der Vorsitzenden der Leukämie-Initiative Bonn e.V.

Die Geschichte die zur Überlegung einer Ausstellung führte, hat einen besonderen Hintergrund, denn die Fotografin Anna Goebel hatte Leukämie und benötigte zwei Heilungsanläufe auf der Knochenmarktransplantationsstation um gesund zu werden. Nach der ersten Therapie erlitt Anna ein Rezidiv, also einen Rückfall in die Krankheit. In der zweiten Therapie nahm nun eine unglaubliche Entwicklung ihren Lauf, Wochen zwischen Hoffen und Bangen, Verzagen und Zuversicht, getragen von dem Mut der jungen Patientin und der Liebe und Fürsorge ihrer Eltern, ihrer Familie und Ihres Freundes.

Inzwischen sind zwei Jahre vergangen und Anna absolviert aktuell eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Dieses Jahr krönte Sie ihr gesundheitliches und privates Glück mit einer Reise nach Costa Rica, gemeinsam mit ihrem Freund.
Nach dieser wunderbaren Reise kam Anna uns besuchen zusammen mit zwei weiteren ehemaligen Patienten und zeigte uns ihre Bilder beim gemütlichen Mittwochscafe der Initiative.

Katja Martini und Wolfgang Winter-Peter freuen sich stellvertretend für die Leukämie-Initiative Bonn e.V. sehr auf die Fotoausstellung von Anna Goebel und wünschen sich, dass die schönen Bilder, verbunden mit Annas Geschichte, anderen Patienten ein wenig Lebensfreude und Hoffnung schenken.

Ein spannendes Pilot-Projekt ...

hat Katja Martini, Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V., auf den Weg gebracht. Die Patientenzimmer der Station Liebermeister, im Zentrum für Integrative Medizin, sind mit sogenannten Multimedia-Terminals ausgestattet, welche es den Patienten ermöglichen, bequem vom Bett aus fernzusehen und mit Angehörigen oder Freunden zu telefonieren. Die Fernsehbildschirme haben aber leider eine schlechte, kontrastarme Bildqualität und sind öfter defekt. So hat Katja Martini mit dem Vorstand der Initiative beschlossen, dem kaufmännischen Direktor der Uniklinik Bonn, Prof. Dr. Holzgreve, und dem Direktor der medizinischen Klinik III Prof. Dr. Brossart eine Neuausstattung mit schönen Infotainments probeweise anzubieten.

Katja Martini und die Mitglieder der Leukämie-Initiative Bonn e.V. zeigten sich erfreut, dass nach einem langwierigen Prozess, das erste Patientenzimmer auf der Station Liebermeister mit einem solchen neuen Multimedia-Terminal ausgestattet wurde. Der Bildschirm ist größer, hat eine sehr gute Bildqualität und gerade zur Freude älterer Patienten ist das Gerät einfach und intuitiv zu bedienen. Die Patienten können nun entspannt und augenschonend ihre Lieblingssendung geniessen! Wir sind alle gespannt, wie sich die neuen Geräte im Klinikalltag bewähren.

Anspannen und Entspannen ...

Ist das leicht erlernbare Prinzip der progressiven Muskelentspannung und wird von dem Therapeuten der Leukämie-Initiative Bonn e.V., Wolfgang Winter-Peter, auf der Station Liebermeister angeboten. Dort werden Patienten mit hämatologischen Systemerkrankungen behandelt. Die langwierige, oft anstrengende Behandlung kann die Patienten in Anspannung oder Stress versetzen.

Gerade die progressive Muskelentspannung hat sich hier als gute Entspannungsmethode bewährt. Sie ist mit gezielter Anleitung sehr leicht erlernbar, man benötigt kein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen oder Vorkenntnisse. Die sogenannte Tiefenmuskelentspannung ist eine rein körperliche Methode und bringt die Patienten in eine wohltuende, sanfte körperliche Aktivität. Bei regelmäßiger Ausübung sinkt der Stresslevel und die Körperwahrnehmung wird angenehm sensibilisiert.

Die Leukämie-Initiative Bonn e.V. , mit ihrer Vorsitzenden Katja Martini, freut sich, wenn viele Patienten ihren auch oft einseitigen Klinikalltag in Eigeninitiative aktiv gestalten und die begleitenden Angebote der Initiative für einen Zuwachs an Lebensfreude und Miteinander nutzen.

Patientenfest des KMT-Zentrums

Die KMT-Selbsthilfegruppe der Leukämie-Initiative Bonn e.V. wollte 2016 ihr zweijähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass nahm die Gruppenleiterin, Andrea Linke, Kontakt zu Prof. Dr. Dominik Wolf auf, der medizinischen Leitung der Knochenmarktransplantationsstation und stv. Kliniksdirektor der Medizinischen Klinik III. Dieses Treffen war der Auslöser zu einem wirklich gelungenen Patientenfest, welches das Team des KMT-Zentrums , das Sekretariat des Zentrums für Integrative Medizin sowie die Selbsthilfegruppe der Leukämie-Initiative Bonn e. V. engagiert organisiert und liebevoll gestaltet haben.

So füllte sich der Besprechungsraum des ZIM am 10. Dezember zur freudigen Überraschung bis auf den letzten Platz. Die Wiedersehensfreude unter den Patienten und Angehörigen war riesig. Es gab herzliche Begrüßungsszenen und viele der anwesenden Patienten haben sich schon so gut von der kräftezehrenden Therapie erholt, dass die ebenfalls eingeladenen Ärzte und Pflegekräfte sie kaum wiedererkannten. Gerade auch für die Pflegekräfte war es eine zu Herzen gehende Belohnung zu sehen, wie sehr sich ihre anstrengende engagierte Arbeit lohnt. Prof. Dr. Dominik Wolf hielt eine sehr persönliche, einfühlsame Rede, die den schwierigen Weg zur möglichen Gesundung nochmals deutlich machte. Alle Anwesenden stärkten sich schließlich am großen Buffet, welches verschiedene herzhafte Quiches, Kaffee und leckeren Kuchen für die hungrigen Gäste bereithielt.

Für die Leukämie-Initiative Bonn e.V. gab es noch eine schöne weihnachtliche Überraschung in Form einer Geldspende durch die Familie Frings. Herr Frings, der nach langer Krankengeschichte selbst erfolgreich transplantiert wurde, ist gemeinsam mit seiner Frau, der Initiative freundschaftlich verbunden. Erfreut und gerührt nahm der Therapeut der Initiative, Wolfgang Winter-Peter, das vorweggenommene Weihnachtsgeschenk, im Auftrag von Katja Martini, entgegen.

Alle Jahre wieder ...

ist nicht nur eines der bekanntesten Weihnachtslieder, sondern steht auch für besonders liebgewonnene Rituale, initiiert von der Leukämie-Initiative Bonn e.V. In der Vorweihnachtszeit fällt es den an Leukämie erkrankten Patienten, unter denen viele junge Mütter und Väter sind,  oft schwer, die wochenlange Behandlungsdauer auf der Station Liebermeister zu ertragen. Zu der ohnehin anstrengenden Therapie kommen dann wehmütige Gedanken an ein behagliches Zuhause und ein schönes familiäres Miteinander hinzu.

So erfreuen sich gerade in der Adventszeit die Sternbastelrunden von Silke Hofmann großer Beliebtheit. Denn in anregenden Gesprächen und im kreativen Miteinander vergeht die Zeit wie im Flug. Die schönen Sterne sorgen anschließend für die festliche, weihnachtliche Dekoration des Aufenthaltsraumes.

Katja Martini, Vorsitzende der Initiative, lädt dann herzlichst zu den Kaffeerunden am Mittwoch und Samstag, ein. Im liebevoll gestalteten Aufenthaltsraum der Initiative sind alle Patienten und ihre Angehörigen willkommen und so konnten schon manche schwermütigen Gefühle durch die heitere und entspannte Atmosphäre der Kaffeerunde vertrieben werden.

Frau Wiese lädt ein ...

jedoch diesmal nicht zum Mitsingen, sondern zu einem Gitarrenunterricht, der unter ungewöhnlichen Umständen stattfindet. Eine junge, an Leukämie erkrankte Mutter, wollte die lange Behandlungsdauer auf der Station Liebermeister im Zentrum für integrative Medizin nutzen, um ihren Herzenswunsch zu erfüllen, nämlich Gitarre spielen zu lernen.

Kein einfaches Unterfangen, denn die junge Frau war durch die kräftezehrende Behandlung immer wieder sehr geschwächt. Monika Wiese, die Musiktherapeutin der Leukämie-Initiative Bonn e.V., schafft es mit viel Einfühlungsvermögen, dass ein kontinuierlicher Unterricht zustande kommt.

Die Lernfortschritte sind inzwischen „unüberhörbar“. Die ganze Station freut sich über die Gitarrenklänge, welche sich mehr und mehr zu fehlerfreien Liedern formen. Die Lebensfreude und Begeisterung der Patientin bei dem Unterricht mit Monika Wiese zu sehen, ist für uns alle Ansporn und Belohnung zugleich.

Psychoonkologische Treffen ...

sind ein regelmäßiger wichtiger Informationsaustausch über den gegenwärtigen Behandlungsstand der KMT Patienten.
Ihnen werden in einer medizinisch höchst aufwändigen Behandlung auf der Knochenmarktransplantationsstation im Zentrum für Integrative Medizin fremde Stammzellen zugeführt. Während dieses letzten Schrittes zur möglichen Heilung sind die Patienten für ca. 30 Tage isoliert und in ihrem Alltag, der auf engstem Raum stattfindet, oft sehr belastet.

In den psychoonkologischen Treffen, an denen Ärzte, Mitarbeiter der KMT Ambulanz, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Pflegekräfte und der Gesprächstherapeut der Leukämie-Initiative Bonn e.V. teilnehmen, wird im kollegialen fächerübergreifenden Miteinander der Behandlungsstand jedes einzelnen Patienten besprochen.
Dabei werden die Ängste, Nöte und generell viele der Bedürfnisse und Wünsche der behandelten Menschen deutlich.

Dadurch kann im Einzelnen die Leukämie-Initiative Bonn e. V. gezielt unterstützend tätig werden und zum Wohlbefinden der Patienten beitragen. So begleiten die Mitarbeiter der Initiative, der Gesprächstherapeut Wolfgang Winter-Peter, mit personenzentrierter Beratung, Entspannungstechniken oder Meditation die Patienten. Die Musiktherapeutin Monika Wiese unterstützt sie mit Stimme, Melodie, Rhythmus und Atemübungen während der Behandlung. Feldenkraislehrerin Marianne Risch möchte mit Mobilitätsförderung durch sanfte bewusste Bewegung, die Patienten wohltuend begleiten.
Diese Angebote sollen die Patienten auf ihrem Weg in einen möglichst selbstständigen und freudvolleren Alltag führen.

Küche und Kaffeerunden ...

gehören auf der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin einfach zusammen, wie Topf und Deckel. Bevor die beliebten Kaffeerunden der Leukämie-Initiative Bonn e.V. am Mittwoch und Samstag nachmittags starten können, sorgen die Servicemitarbeiter der Stationsküche,- auf unserem Bild Ibrahim und Ünsal-, dass trotz des hektischen Küchenalltags, der Kaffee- und Teewagen perfekt vorbereitet und pünktlich in den schönen Aufenthaltsraum rollt. Hier nehmen ihn die Vorsitzende der Initiative, Katja Martini und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Franziska von Lambsdorff und Renate Kaiser, in Empfang. Nun kann die in einem früheren Artikel beschriebene Kaffeerunde fröhlich starten!

Jedoch gibt es wie bei jedem schönen Erlebnis auch hier ein„Danach“ und das heißt, dass Katja Martini und ihr kleines Team pünktlich abräumen müssen, damit die Vorbereitungen in der Stationsküche für das Abendessen der Patienten nicht gestört werden. So decken die Damen die Tische, des von der Leukämie-Initiative Bonn e. V. liebevoll  gestalteten Aufenthaltsraumes, neu ein und Ibrahim und Ünsal nehmen das gebrauchte Geschirr entgegen.

Dies ist ein Beispiel für das gute Miteinander zwischen den Mitarbeitern der Stationsküche und der Leukämie-Initiative Bonn e.V. auf der Station Liebermeister bei dem auch der Humor oft nicht zu kurz kommt.

Der Deutsche Krebskongress 2016 ...

ist der größte und älteste onkologische Fachkongress in Deutschland. Er findet alle zwei Jahre in Berlin auf dem Messegelände Süd statt, im sogenannten CityCube Berlin. Die Fortschritte in der Krebsforschung und –medizin wurden dort vom 24.-27 Februar 2016 in einem wirklich hochkarätigen und interdisziplinären Rahmen in vielfältigen Veranstaltungen vorgestellt.

Da es sich also um eine wichtige Weiterbildung für Menschen ,die im onkologischen Kontext arbeiten, handelt, beschloss die Leukämie-Initiative Bonn e. V., unter Vorsitz von Katja Martini, auf der letzten Jahreshauptversammlung im November 2015 einstimmig, drei Pflegekräften der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin, diese wichtige Fortbildung zu ermöglichen.

So übernahm die Initiative für die drei Pflegekräfte Tatjana, Barbara und Irena, die Kongressgebühren, die Unterkunft sowie die Reisekosten. In gleichem Maße unterstützt, konnte der Mitarbeiter und Gesprächstherapeut der Leukämie-Initiative Bonn e. V. Wolfgang Winter-Peter zu seiner Freude, ebenfalls diese wichtige 4tägige Veranstaltung in Berlin besuchen.

Eine große Anzahl von Mitarbeitern des Zentrums für Integrative Medizin reisten auch zu dem Krebskongress, so dass vor Ort in freundschaftlicher Atmosphäre viele interessante Gespräche und Diskussionen über diese spannende interdisziplinäre Veranstaltung stattfanden. Abends, bei einem gemeinsamen Essen in einem schönen türkischen oder italienischen Lokal ging es nach einem anstrengenden Messetag dann entspannt und lustig zu, so konnte man den Tag gut ausklingen lassen. Ja, Berlin war für uns alle eine Reise wert!

Kaffeerunden ...

ausgerichtet von Katja Martini, Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V. und ihren engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, sind eine liebgewonnene Tradition  im schönen Aufenthaltsraum auf der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin.

Sowohl am Mittwoch als auch am Samstagnachmittag verwöhnt das kleine Team die hämatoonkologisch erkrankten Patienten mit leckerem Kuchen, Kaffee, Tee und Kakao. Damit die Patienten sich in der kleinen Oase wohlfühlen wird nicht nur der Raum, sondern auch die Kaffeetafel entsprechend der Jahreszeiten behaglich und gemütlich gestaltet.

So kommen hier Patienten und ihre Angehörigen etwas losgelöst von ihrer Erkrankung und dem sonst anstrengenden Behandlungsablauf zusammen und können ein Stück wohltuenden Alltag genießen und sich in heiteren und tröstenden Gesprächen begegnen.

Die vier Jahreszeiten ...

heißt das allseits bekannte Werk von Antonio Vivaldi. Vier Violinkonzerte portraitieren jeweils eine Jahreszeit. Nicht hörbar aber durchaus ansehnlich präsentiert sich auch der schöne Aufenthaltsraum auf der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin.

Der Aufenthaltsraum, komplett eingerichtet und gestaltet von der Leukämie-Initiative Bonn e.V., ist für die hämatoonkologisch erkrankten Patienten und ihre Angehörigen eine kleine Wohlfühloase. Dort können sie ein wenig Abstand vom oft anstrengenden medizinischen Behandlungsalltag gewinnen und etwas Lebensfreude schöpfen.

Genau um diese Lebensfreude und um eine Brücke in die Außenwelt geht es auch, wenn der Aufenthaltsraum entsprechend der Jahreszeit, mit täuschend echt aussehenden Kunstblumen in Form von Sträußen und Gestecken, Bildern und Accessoires dekoriert wird.

Katja Martini, Vorsitzende der Initiative gestaltet voller Freude gerne selbst die Willkommenssträuße in der großen Vase am Ende des Eingangsbereiches des Aufenthaltsraumes. Zwei besonders schöne Exemplare können wir auf den Bildern rechts, stellvertretend für die liebevolle Gestaltung des Aufenthaltsraumes bewundern.

Ein Monochord ...

besteht aus einem aus Holz gefertigten länglichen Resonanzkasten über den der Länge nach eine Saite gespannt ist. Genau mit so einem Monochord erschien Monika Wiese, Musiktherapeutin der Leukämie-Initiative Bonn e.V., auf der Station Liebermeister um die Patienten zu einer kleinen Klangreise in den schönen Aufenthaltsraum einzuladen.

Neugierig und angezogen von dem ungewöhnlichen musikinstrumentenähnlichen Werkzeug lauschten die Patienten den Klängen. Die Färbung der Klangmassage ist eine andere, als wenn Klangschalen zum Einsatz kommen. Monika Wiese strich über die Saite und erzeugte so fließende Dauertöne.

Es war mucksmäuschenstill im Raum und förmlich spürbar, wie sich der Klang über den Resonanzkörper auf die Körper der Patienten übertrug. Ja, die Zuhörer entspannten sich immer mehr und erfreuten sich an dem Klang und ihren inneren Bildern.

Wünsch Dir was!

Meistens geht es bei der guten Fee um drei Wünsche und die sind bekanntlich groß, oft leider auch unerfüllbar. Katja Martini und ihre Mitarbeiter von der Leukämie-Initiative Bonn e.V. möchten gerne die kleinen und großen Wünsche der Patienten erfüllen um ihnen den anstrengenden Krankenhausaufenthalt  auf der Station Liebermeister zu erleichtern.

Dabei ist gerade die Realisierung kleiner Wünsche für das Wohlbefinden der Patienten sehr wichtig. So hat Katja Martini eine Anzahl schöner moderner, bunter Thermoskannen gekauft, damit gerade die Patienten auf den Isolierzimmern der Station immer frisches heißes Wasser da haben, um sich spontan einen Tee zubereiten zu können. Gerade bei den zeitaufwändigen Isolierzimmern kann das liebevolle Personal nicht immer umgehend die Bedürfnisse der Patienten, z.B. nach heißem Teewasser, umsetzen.

Zwischen Apfel- und Zupfkuchen ...

konnten die Patienten und ihre Angehörigen bei der traditionellen Mittwochskaffeerunde der Leukämie-Initiative Bonn. E.V. wählen. Lea, eine Sozialpraktikantin der Initiative und Schülerin der 11.Klasse des Erzbischöflichen St. Ursula-Gymnasiums, hat die Kuchen meisterlich gebacken.Kein Wunder, dass viele Patienten von beiden herrlich duftenden Kuchen probierten und voll des Lobes waren.

Lea verteilte währenddessen noch einenTeil der köstlichen Kuchen gemeinsam mit dem Küchenteam der Station im Zentrum für Integrative Medizin, an die bettlägrigen und teilweise isolierten Patienten. Und wenn der Kuchen  von so drei freundlichen und charmant lächelnden Mitarbeitern (Menschen) serviert wird und  auch noch lecker schmeckt, ja dann können die Patienten für einen kurzen Moment den beschwerlichen Klinikalltag vergessen.

In diesem Zusammenhang freuten sich Katja Martini, Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V. und ihr Mitarbeiter Wolfgang Winter-Peter besonders, dass der Erlös des alljährlichen Spendenlaufes des Erzbischöflichen St. Ursula-Gymnasiums wieder komplett der Initiative  zugute kam. So konnten umgehend drei dringend benötigte Ergometer-Trainingsgeräte angeschafft werden, welche speziell auf den Isolierzimmern den schwer erkrankten Patienten eine wertvolle Hilfe auf dem Weg zur Gesundung sind.

Thera-Bänder und Brasils ...

sind wichtige Trainingsutensilien für die Physiotherapeuten, die auf der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin liebevoll und engagiert mit den hämatoonkologisch erkrankten Patienten arbeiten.

Die schwer erkrankten Patienten bleiben mit Erholungspausen meistens ein halbes Jahr auf der Station Liebermeister. Während der intensiven Behandlung, verlieren sie in dieser Zeit oft einen Teil ihrer Mobilität und Muskelmasse. Die Physiotherapeuten analysieren die körperlichen Defizite der Patienten und wollen sie mit spezifischen manuellen und physiotherapeutischen Techniken langsam in die Mobilität zurückführen.

Die Leukämie-Initiative Bonn e.V. unterstützt die Arbeit der Physiotherapeuten mit der Anschaffung von großen Trainingsgeräten wie z.B. Ergometer, Stepper, Step-Boards und Bettfahrräder. Aber auch das kontinuierliche Einkaufen von Thera-Bändern und Brasils bewirkt viel Gutes für die Patienten. Die bunten Latexbänder leisten einen wichtigen Beitrag zur Steigerung von Mobilität, Kraft und Flexibilität. Die Brasils, grüne Noppenhanteln, gefüllt mit einem Blei-Sand-Gemisch fördern die Stabilisation, den Rhythmus und die Beweglichkeit. Werden sie dabei geschüttelt, so geben sie kräftigende Impulse an die tiefer liegenden Muskeln ab.

Auf den Bildern sehen Sie, liebe Freunde und Förderer der Leukämie-Initiative Bonn e.V., nicht nur eine Patientin mit Brasils, die gewissenhaft den Anweisungen des Physiotherapeuten folgt, sondern dabei auch lacht, strahlt, einfach Lebensfreude entwickelt. Und dies ist doch für unsere Arbeit der wichtigste Lohn und Bestätigung zugleich.

Die KMT Selbsthilfegruppe feiert ihr Einjähriges

Auf dem Foto sehen Sie, liebe KMT Patienten Prof. Dr. Dominik Wolf und einen Teil seines Teams. Genau das Team, das die Patienten vor, während und nach der Knochenmarktransplantation optimal medizinisch und menschlich betreut und versorgt, ist so wichtig für unsere Patienten. Wir, die Leukämie-Initiative Bonn e.V. freuen uns ein tatkräftiger Teil dieses Projekts zu sein.

Die KMT Selbsthilfegruppe der Leukämie-Initiative Bonn e.V. gegründet im Mai 2014 feiert nun am 04. November 2015 ab 17 Uhr in der Trinitatiskirchengemeinde in Bonn Endenich ihr einjähriges Bestehen. Andrea Linke, die Gruppenleiterin und Wolfgang Winter-Peter Gesprächstherapeut der Initiative, freuen sich sehr, Sie liebe Patienten, Angehörige und das KMT Team, zu dieser kleinen Feier einzuladen.

Patienten die noch nie in unserer Selbsthilfegruppe waren, sind natürlich ganz besonders herzlich eingeladen. So wünschen wir uns viele interessante Begegnungen und durch neue Besucher eine Vergrößerung unserer kleinen schönen Herzens- und Leidensgemeinschaft.

Die Adresse lautet: Evangelische Trinitatiskirche, Brahmstraße 14, 53121 Bonn Endenich. Anmeldung bei Andrea Linke, E-Mail: andrea.linke(at)gmx.net oder Wolfgang Winter-Peter, E-Mail: coachingwipe(at)arcor.de

Sozialberatung mit Cathrin Benöhr

Jeden Montag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr bietet die Sozialarbeiterin Cathrin Benöhr  im Büro der Leukämie-Initiative Bonn e.V. im Erdgeschoß des Zentrums für Integrative Medizin Beratung in allen sozialrechtlichen Fragen an. Auf Wunsch und in gemeinsamer Absprache mit dem Sozialdienst des Universitätsklinikums Bonn berät sie die schwer erkrankten Patienten auch direkt im 4. Stock auf der Station Liebermeister. Hier besucht Cathrin Benöhr auch die Patienten auf der Knochenmarktransplantationsstation, die für mindestens 30 Tage während ihrer aufwändigen medizinischen Behandlung ihr Isolationskrankenzimmer nicht verlassen dürfen.

Das Besondere an diesem wichtigen Angebot der Leukämie-Initiative Bonn e.V. ist jedoch, dass sich die Patienten und ihre Angehörigen im schönen Büro der Initiative im Erdgeschoß ohne Zeitdruck informieren und beraten lassen können. Auch nach ihrer Entlassung können sich die betroffenen Patienten  direkt an Cathrin Benöhr wenden.

So geht Cathrin Benöhr fürsorglich in entspannter Atmosphäre auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten ein, mit dem Resultat, dass der Patient individuell die für ihn optimale Unterstützung erhält. Dabei geht es um so wichtige Themen wie Schwerbehindertenausweise, Kuren, Anschlussheilbehandlungen, Lohnfortzahlungen, Krankengeld, Rezeptgebührenbefreiung und Erwerbsminderungsrente, aber auch um die persönlichen psychosozialen Bedürfnisse der Patienten.

KMT Selbsthilfegruppe

Jeden ersten Mittwoch im Monat trifft sich die Selbsthilfegruppe für Patienten und Angehörige nach Knochenmark- oder Stammzelltransplantation. Inzwischen besteht die Selbsthilfegruppe im Mai 2015 ein Jahr und es ist im herzlichen gemeinsamen Miteinander viel bewegt worden.

Viele vertrauliche Gespräche und angeregte Diskussionen sind geführt worden. Es haben sich Freundschaften entwickelt und die Leukämie-Initiative Bonn e.V. freut sich sehr, wenn dieses schöne Projekt weiter wächst.

Die nächsten Treffen der Selbsthilfegruppe finden am Mittwoch, 01.04. 2015 und 06.05. 2015 von 17-19 Uhr statt. Die Adresse lautet: Evangelische Trinitatiskirche, Brahmstraße 14, 53121 Bonn Endenich. Anmeldung bei Andrea Linke, E-Mail: andrea.linke(at)gmx.net oder Wolfgang Winter-Peter, E-Mail: coachingwipe(at)arcor.de

Flachbildfernseher für die KMT Station

Auf der Knochenmarktransplantationsstation im Zentrum für Integrative Medizin ist es für die Patienten auf den fünf Isolierzimmern meistens problematisch, neben der medizinischen komplexen Behandlung ihren für mindestens 30 Tage auf engstem Raum stattfindenden Krankenhausalltag sinnvoll zu gestalten. Auch die Augen können während der Therapie in Mitleidenschaft gezogen werden, so dass es den Patienten schwer fällt, auf den kleinen Bettfernsehern gemeinsam mit ihren Angehörigen das Fernsehprogramm zu verfolgen.

Katja Martini hat diese Problematik auf der letzten  Jahreshauptversammlung der Leukämie-Initiative Bonn e.V. aufgegriffen und gemeinsam mit dem Vorstand und den anwesenden Mitgliedern beschlossen, sowohl die fehlenden Leitungs- und Antennenanschluss-Installationen  als auch große Flachbildfernseher zu finanzieren.

Inzwischen ist dieses für die Patienten wichtige und schöne Projekt abgeschlossen, die aufwändige Leitungsverlegung ist erfolgt und die großen Fernseher installiert. So können die Patienten bequem in ihrem Mobilisationsstuhl sitzend Beiträge und Filme schauen, welche ihr Herz erfreuen und einfach ein Stück gewohnten Alltag und Lebensqualität auf ihrem Isolierzimmer wahrnehmen.

Ein Waschtrockner für die Palliativstation

„Wir benötigen dringend einen Waschtrockner für Tumor- und Leukämiepatienten in palliativer Krankheitsphase“, so formulierte Schwester Almut, die stellvertretende Leitung der Pflegekräfte auf der neuen Palliativstation des UKB, ihren Hilferuf an Katja Martini, der Vorsitzenden der Leukämie-Initiative Bonn e.V. Dieses wichtige Projekt musste nun schnell realisiert werden, da es doch immer wieder alleinstehende Patienten gibt, die niemanden haben, der dann für frische Wäsche sorgen kann.

Umgehend besuchte Katja Martini die von Prof. Dr. Lukas Radbruch geleitete neue Palliativstation in der Uniklinik und schnell wurde gemeinsam mit dem Pflegedirektor des UKB Alexander Pröbstl ein guter Ort für den Anschluss des neuen Miele Waschtrockners gefunden. Mit einer großzügigen Spende des Inner Wheel Clubs Bonn Kreuzberg konnte dieses wichtige Vorhaben dann schnell umgesetzt werden. Die engagierten Pflegekräfte auf der Palliativstation versorgen nun mit Hilfe des Waschtrockners die alleinstehenden Palliativpatienten regelmäßig mit sauberer, gut duftender Wäsche.

Eleganten Perlenschmuck,

filigran und schön wie aus dem Schmuckgeschäft können unsere Patientinnen auf der Station Liebermeister mit etwas Geduld und fachkundiger Anleitung nun selber herstellen. Möglich macht dies Frau Henry, die wir bei einem wunderbaren Anlass kennenlernen durften.

Spontan erklärte Sie sich bereit, für die Leukämie-Initiative Bonn e.V., die Patienten in den Nachmittagsstunden im gemütlichen Aufenthaltsraum in die Kunst der Herstellung von besonders feingliedrigen schönen Perlenketten einzuweisen. Drei Patientinnen machten sich mutig mit viel Eifer und Freude an die Arbeit. Was auf den ersten Blick kompliziert aussah, entpuppte sich mit der kompetenten und geduldigen Unterstützung von Frau Henry als durchaus machbar, wie die tollen Ergebnisse zeigen.

Hoch erfreut und stolz wurden die kleinen Meisterwerke von unseren Patientinnen präsentiert und der Erfolg ruft regelrecht nach einer Fortsetzung dieser gelungenen Aktion.

Ein tolles Benefizkonzert zum 25jährigen Bestehen der Leukämie-Initiative Bonn e.V.

Der Klavierabend den Frau Dr. Marion Wühr-Romansky, die Ehefrau eines  auf der Station Liebermeister verstorbenen Patienten, zugunsten der Leukämie-Initiative Bonn e.V. gefördert hatte, wurde ein sehr schönes und feierliches Ereignis zum 25 jährigen Bestehen der Initiative. Frau Elsa Funk-Schlör hat das Benefizkonzert in der Emmaus-Kirche auf dem Brüser Berg mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern perfekt organisiert. Der Klavierabend war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Katja Martini, die Vorsitzende der Leukämie-Initiative, hielt eine bewegende, zu Herzen gehende und den gemeinsamen Geist der Liebermeisterfamilie würdigende Einführungsrede.

Ekaterina Derzhavina, die mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnete Pianistin aus Moskau, verzauberte anschließend die aufmerksam lauschenden Besucher mit ihrem virtuosen und ausdrucksvollen Klavierspiel, das meisterhaft die Werke von Haydn, Beethoven, Medtner und Bach interpretierte. Es war einfach ein rundum gelungener Abend, wie der nicht enden wollende, brausende Applaus der begeisterten Zuhörer zeigte.

Der wundervolle Konzertabend endete mit einer großen Überraschung für die Leukämie-Initiative Bonn e.V. So kamen durch die großartigen Zuschauerspenden und Eintrittsgelder nicht nur sagenhafte 3197 Euro zusammen, sondern ein Sparschwein namens Flora, gefüllt mit 5000 Euro, suchte sich, getragen von  Karl-Heinz Morschhaeuser, Führungskraft der Sparkasse KölnBonn, seinen Weg zu Katja Martini, die sich riesig freute; steht nun die Musiktherapie für die Patienten auf richtig festen Füßen.

25 Jahre Leukämie-Initiative Bonn e.V…

…und es gibt kein großes Fest, sondern einen sehr schönen Klavierabend am Sonntag, 14. September 2014 um 19 Uhr. Es ist ein Benefizkonzert zugunsten unserer Initiative. Ekaterina Derzhavina spielt Werke von Haydn, Beethoven, Medtner und Bach.

Ekaterina Derzhavina wurde 1967 in Moskau geboren und erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte ab 1986 an der Musikakademie in Moskau und gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über Russland hinaus nach Europa, USA, Kanada, Japan und Neuseeland. Ekaterina Derzhavina hat an mehreren renommierten Festspielen teilgenommen und in vielen Ländern Meisterkurse gegeben. Es folgten zahlreiche Rundfunkaufnahmen wie z.B. in Deutschland beim Saarländischen Rundfunk, beim Westdeutschen Rundfunk und beim Deutschlandradio in Berlin.

Sie, liebe Freunde der Leukämie-Initiative Bonn e.V., erwartet also ein Klavierkonzert der besonderen Güte. Katja Martini, die Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V. geht in Ihrer persönlichen Einladung auf die besonderen Umstände zu diesem Konzert ein. Sowohl die Einladung als auch das Konzertplakat können Sie herunterladen. Ja, und dann freuen wir uns, wenn wir Sie an diesem schönen Konzertabend begrüßen dürfen!

Einladung (PDF)

Konzertplakat (PDF)

Selbsthilfegruppe für Patienten und Angehörige

nach Knochenmark- oder Stammzelltransplantation heißt das neue Projekt der Leukämie-Initiative Bonn e.V..Initiiert haben das Projekt Andrea Linke, ehemalige Patientin und Wolfgang Winter-Peter, Therapeut der Leukämie-Initiative Bonn e.V. Eine Knochenmark- oder Stammzelltransplantation ist ein tiefgreifender Einschnitt in das Leben eines Menschen und oft die einzige Möglichkeit für an Leukämie erkrankte Patienten wieder gesund zu werden. Nicht selten ist der Weg zur endgültigen Gesundung und zurück ins Leben mühevoll. Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, dass Patienten und Angehörige sich in einem geschützten freilassenden Raum kennenlernen und in vertraulichen Gesprächen gegenseitige Unterstützung und Gemeinschaft erleben. Fünf Treffen haben nun stattgefunden und es ist berührend zu erleben, wie Patienten aus ihrem individuellem Gefühlsempfinden heraus von ihrer Krankheitsbewältigung berichten. 

Die nächsten Treffen der Selbsthilfegruppe finden am Mittwoch, 05.11.2014 und 03.12.2014 von 17–19 Uhr statt. Die Adresse lautet: Immanuelkirche Heiderhof, Tulpenbaumweg 4,53177 Bonn/Bad Godesberg. Anmeldung bei Andrea Linke, E-Mail: andrea.linke(at)gmx.net oder Wolfgang Winter-Peter, E-Mail: coachingwipe(at)arcor.de

Schmuck zum Verlieben…,

so kann man durchaus den schönen Kettenschmuck bezeichnen, der unter der sachkundigen und liebevollen Anleitung von Silke Hofmann, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Leukämie-Initiative Bonn e.V., entsteht. Die Patientinnen und Patienten der Station Liebermeister, die den Kurs regelmäßig besuchen, entwickeln eine immer größer werdende Kreativität und Fingerfertigkeit wie die beiden Bilder beweisen. Der Schmuck ist ein originelles Geschenk für Angehörige und Freunde. Oft tragen ihn die Patientinnen auch selbst und machen neue Patientinnen und Patienten darauf aufmerksam, wie schön es doch ist, den beschwerlichen Klinikalltag für eine kurze Zeit des oft humorvollen, kommunikativen und angenehmen Miteinanders einfach zu vergessen.

Fünf auf einen Streich…,

lautet die saloppe Überschrift der wichtigen und notwendigen Anschaffung von fünf Mobilisationsstühlen durch die Leukämie-Initiative Bonn e.V. für die Knochenmarktransplantationsstation auf der Station Liebermeister. In einem vorherigen Artikel sind die Vorzüge dieses Stuhles schon beschrieben worden. Deutlich wird nun auch, wie sinnvoll der Stuhl für die Angehörigen der transplantierten Patienten ist. So bietet er durch seine Variabilität in Verbindung mit den bequemen Sitzauflagen die Möglichkeit für die oft erschöpften Angehörigen ein wenig zu ruhen oder zu schlafen ohne das Isolationszimmer des Patienten zu verlassen. Gerade in dem schwierigen, komplexen Transplantationsprozeß brauchen die Patienten die Nähe und die Unterstützung eines ausgeruhten geliebten Angehörigen und natürlich unterstützt der Stuhl sie auch bei der Eigenmobilisierung.

Liebe Leute…

ich bin die Emilia, zwei Jahre alt und leider an Leukämie erkrankt. Ich bin hier auf der KMT-Station im Zentrum für integrative Medizin in Bonn und mir geht es inzwischen wieder sehr gut.

Nun möchte ich Euch da draußen bitten, wenn Ihr für die Leukämie-Initiative Bonn e.V., die meine erwachsenen Mitpatienten unterstützt, spenden wollt, so lautet nun statt der Kontonummer die IBAN wie folgt:

DE61 3705 0198 0024 0040 04.

Die Bankleitzahl wird durch die BIC ersetzt:

COLSDE33XXX (Sparkasse KölnBonn).

Natürlich habe ich die Werbung für die SEPA-Umstellung der Leukämie-Initiative Bonn e.V. nicht umsonst gemacht und kann den flotten Renn- äh Mobilisationsstuhl der KMT-Station für meine kleinen rasanten Ausflüge auf dem Flur der KMT-Station nutzen.

Viele Grüße

Eure Emilia

„Bettfahrräder …

…unterstützen ideal den Muskelaufbau der bettlägerigen Patienten“ sagte die auf der Station Liebermeister tätige Pflegerin Barbara zu Katja Martini, der Vorsitzenden der Leukämie-Initiative Bonn e.V. und schon bestellte die Initiative fünf dieser kleinen, handlichen Trainingsgeräte. Diese Anschaffung erfreut auch die Physiotherapeuten, die nun ein zusätzliches Trainingsgerät haben, um die immobilen Patienten frühzeitig mit Bewegungsübungen zu fördern. 

So kann die Muskelmasse aufgebaut und gehalten werden; ein Mehr an Selbständigkeit ist die Folge. Die Freude beim Personal ist groß, wenn die Patienten die Bettfahrräder nicht mehr benötigen und die an den Gangenden stehenden Ergometer für ihr Training weiter nutzen können. 

Ein Mobilisationsstuhl für die Station Liebermeister...

ist die neueste Anschaffung der Leukämie-Initiative Bonn e.V.. Der leicht bedienbare und ergonomisch vielseitige Pflegestuhl ist für bettlägerige, immobile Patienten ein wichtiger Schritt in Richtung Beweglichkeit.

Die stufenlose Höhenverstellbarkeit und die klappbaren Armlehnen des Stuhls vereinfachen den Übergang zum Bett, die anatomisch geformte Sitzfläche sorgt für entspanntes Sitzen. So kann der durch die Erkrankung und die oftmals anstrengende Therapie geschwächte Patient schonend in die senkrechte Haltung geführt werden. Der Physiotherapeut ist nun in der Lage, eine effizientere Bewegungstherapie mit dem Patienten durchzuführen.

Auch der Besuch der beliebten Kaffeerunden der Initiative im schönen Aufenthaltsraum ist den Patienten mit Hilfe dieses Mobilisationsstuhles wieder möglich.

Der Stuhl hat übrigens grüne Sitzauflagen und in der psychologischen Bedeutung der Farben steht grün für Hoffnung, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und ohne die Hilfe von Menschen, die die Ziele unserer Initiative unterstützen, ist so eine wichtige Anschaffung nicht realisierbar.

E-Book-Reader gegen Langeweile

Und genau diese Langeweile haben oft die Patienten auf der Knochenmarktransplantationsstation im Zentrum für Integrative Medizin. Während dieser medizinisch höchst aufwendigen Behandlung dürfen die Patienten für mindestens 30 Tage ihr Zimmer nicht verlassen. Der Alltag findet also auf engstem Raum statt. Um den Patienten etwas Abwechslung und Freude zu bereiten, kam Katja Martini, die Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V., auf die Idee, die fünf Isolierzimmer mit E-Book-Readern auszustatten. Inzwischen sind die wunderbaren Lesegeräte für digitale Bücher schon im Einsatz und wurden von den Patienten freudig angenommen.

Die E-Book-Reader haben viele technische Feinheiten; u.a. kann man die Schriftgröße variieren wie der Therapeut der Initiative, Wolfgang Winter-Peter gerade einer Patientin erklärt. Die E-Books sind einfach zu bedienen, haben ein geringes Gewicht und Umblättern entfällt, was für die oft geschwächten Patienten ein großer Vorteil ist. Eine Patientin war so begeistert, dass sie der Initiative das E-Book am liebsten abgekauft hätte, als sie glücklich nach Hause entlassen wurde. 

Vielseitigkeit ist Trumpf…

Kommunionskinder

wenn Silke Hofmann, ehrenamtliche kreative Bastelexpertin der Leukämie-Initiative Bonn e.V., die Patientinnen und Patienten zum Mitbasteln einlädt. Dabei geht es nicht nur um das bereits erwähnte Basteln von wunderschönem Schmuck, sondern auch um das Gestalten von ansehnlichen kleinen „Kunstobjekten“ entsprechend der Jahreszeit. Dies sind zu Weihnachten natürlich die Weihnachtssterne, die so schön gelungen sind, dass sie die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Gerne nehmen die Patientinnen und Patienten ihre Sterne mit auf ihr Zimmer, um ihren oft beschwerlichen Patientenalltag mit ein wenig Weihnachtsstimmung und Behaglichkeit zu verschönern.

In den von Silke Hofmann fachkundig und einfühlsam gestalteten Bastelstunden entsteht unter den Patienten ein entspanntes und kommunikatives Miteinander, so dass in diesen Stunden ein Stück Lebensfreude in dem schönen Aufenthaltsraum Einzug hält.

Die Sonne scheint…

Kommunionskinder

und der Wind weht mir um die Nase, wenn ich durch die Rheinauen radele, zumindest stelle ich mir das so vor, sagte ein  an Leukämie erkrankter Patient schmunzelnd, während er leicht schnaufend auf einem schicken neuen Ergometer unter Anleitung eines Physiotherapeuten in die Pedale trat.

Seine interessierten Gesprächspartner waren Ulrich Voigt, Vorstand der Sparkasse KölnBonn, Karl-Heinz Morschhaeuser und Ralf Wolanski, Vereinsvorstände des Verein Senioren- und Jugendhilfe e.V. im Bonner Stadtsoldaten-Corps sowie deren Zahlmeister und Schriftführer Clemens Schmitz und Ferdi Brack und Alexandra Hoffstadt von der Sparkasse KölnBonn. Sie trafen sich am 14. November auf der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin mit Katja Martini, der Vorsitzenden der Leukämie Initiative Bonn e.V. und ihrem Mitarbeiter, dem Therapeuten Wolfgang Winter-Peter, um die von ihren Institutionen gespendeten sieben Ergometer offiziell zu übergeben.

Prof. Dr. Peter Brossart, Direktor der Medizinischen Klinik III und Katja Martini führten die Gäste über die Stationen Paul Ehrlich und Liebermeister, um zu zeigen, wo überall die Trimmräder zum Einsatz kommen. Die besondere Aufmerksamkeit der Gäste galt jedoch den Isolationszimmern und der Knochenmarktransplantationsstation.

Gerade die durch die Isolierung in ihrem Bewegungsradius eingeschränkten Patienten benötigen die Trimmräder dringend, um durch Sport mehr Lebensfreude zu gewinnen und den Krankheitsverlauf positiv zu unterstützen.

Bei der anschließenden Kaffeerunde ließen sich die Gäste, aber auch die vom Training leicht erschöpften Patienten den Kuchen schmecken und in den anregenden Gesprächen wurde deutlich, dass man im aufmerksamen Miteinander gemeinsam doch viel Gutes auf den Weg bringen kann.

Singen aus Herzenslust…

Kommunionskinder

Singen Sie mit! So steht es jeden Freitag auf der Einladung der Leukämie-Initiative Bonn e.V., die die an Leukämie erkrankten Patienten und ihre Angehörigen auf der Station Liebermeister im schönen Aufenthaltsraum zum Mitsingen einlädt. Die Musiktherapeutin Monika Wiese, die neue Mitarbeiterin der Leukämie-Initiative Bonn e.V. gestaltet das ebenfalls brandneue Angebot auf der Station. Auch auf den Zimmern der Knochenmarktransplantationsstation und den übrigen Isolationszimmern hört man die schöne glockenhelle Stimme von Monika Wiese.

Leicht zu singende Lieder, frei von Leistungsgedanken, die Lust und Freude am Singen vermitteln, stehen im Vordergrund. Falsche Töne gibt es hierbei nicht, jeder Mensch kann singen, er braucht sich nur zu trauen. So haben inzwischen schon viele Patienten die heilsame Wirkung des Singens auf Körper, Geist und Seele gespürt und viel Freude am gemeinsamen Singen erlebt.

Nun, liebe Freunde  der Leukämie-Initiative Bonn e.V.,falls Sie Freitagnachmittag mal zu Besuch auf der Station Liebermeister sind, so lassen Sie sich doch ruhig einmal durch Singen verzaubern, wer weiß, welches Türchen sich dadurch in Ihnen öffnet…!

„Ich werde mal Medizin-Professor….,

Kommunionskinder

damit ich kranke Menschen heilen kann.“ So lautete der Berufswunsch eines der fünf Kinder, die die Leukämie-Initiative Bonn e.V. im Zentrum für Integrative Medizin in Bonn besucht haben. 

Der traurige Anlass war, dass leider die Oma eines der Kinder Anfang des Jahres an Leukämie verstorben war. Und so beschlossen die Kommunionskinder aus Roisdorf, auf Geschenke zu verzichten und Geld zu sammeln, um die Leukämie-Initiative Bonn e. V. zu unterstützen. “Wir möchten gerne, dass die Patienten mehr basteln und malen können“ war der Wunsch der Kinder an Katja Martini, der Vorsitzenden der Initiative. Damit der Wunsch in Erfüllung geht, überreichten die Kinder freudig und stolz die 400 Euro ihrer Kommunionsgeldsammlung. 

Katja Martini lud die kleinen Gäste zu Süßigkeiten und Limonade ein. Dr. Christoph Erdmann, Assistenzarzt in der onkologischen Ambulanz des ZIM erklärte den Kindern einfühlsam die Krankheit Leukämie und beantwortete viele Fragen.

So freuten sich Katja Martini, Dr. Erdmann und Wolfgang Winter-Peter auf dem Foto, dass gerade Kinder die Leukämie-Initiative Bonn e.V. bei ihren wichtigen Angeboten für die Patienten unterstützen wollten.

Patiententag 2013

Patiententag 1
Patiententag 2
Patiententag 3
Patiententag 4

Am 07. September 2013 fand der Patiententag „Fortschritte in der Hämatologie“ im Hotel Dorint auf dem Venusberg statt. Die Vorbereitung war ein wenig aufregend, denn die Waldau, der frühere sehr bewährte Veranstaltungsort, stand leider nicht mehr zur Verfügung. So ging Katja Martini, Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V. neue Wege und wählte das schön gelegene Hotel Dorint für die Veranstaltung aus. Nach den Begrüßungsworten von Katja Martini und Prof. Dr. Peter Brossart, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Bonn, wurde deutlich, dass dieser Patiententag ein voller Erfolg wird. So gab es interessante, gut verständliche Vorträge über die Krankheitsbilder Leukämien und Multiple Myelome sowie spannende Vorträge über autologe und allogene Transplantationen, Komplementärmedizin und den Umgang mit der Angst. Prof. Dr. med. Dominik Wolf, leitender Oberarzt, führte durch den Vortragsteil. Nach einer kleinen Pause folgten themenergänzende Workshops.Der Workshop von Katja Martini und Wolfgang Winter-Peter „Auf die eigenen Bedürfnisse hören“ war gut besucht. Lebhaft diskutierten die Teilnehmer und tauschten Erfahrungen aus. Prof. Dr. Peter Brossart läutete mit dem Schlusswort den „Kürteil“ des Patiententages ein. Auf die inzwischen hungrigen und auch durstigen Teilnehmer wartete ein leckeres großes Abendbuffet mit verschiedenen Antipasti, Fisch, Fleisch, Pasta und einer großen Beilagenauswahl. Schnell bildeten sich die allseits beliebten Essens-schlangen und im anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es viel Raum für private und persönliche Gespräche. Es war einfach berührend so viele Patientinnen und Patienten, teilweise nach etlichen Jahren, gesund oder zumindest gesünder, vital und voller Lebensfreude, wiederzusehen.

Sport macht fit

Gerade für Onkologie-Patienten, also auch für die schwer an Leukämien und Lymphomen erkrankten Patienten auf der Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin fördert Sport die Lebensqualität und somit die Lebensfreude.

Deswegen ist die Anschaffung von Sportgeräten wie Fahrradtrainer, Stepper und Steppbretter für die Leukämie-Initiative Bonn e.V. ein wichtiges Anliegen. Sie unterstützt damit auch die Arbeit der Physiotherapeuten der Uniklinik Bonn auf der Station Liebermeister.

So wurden zuletzt Therabänder eingekauft, weitere Fahrräder sowie ein Mobilitätsstuhl sollen folgen. Im Bild sehen Sie einen jungen Patienten unter der freundlichen Anleitung des Physiotherapeuten mit Spaß trainieren. Dadurch bauen sich die durch Bettlägerigkeit erschlafften Muskeln wieder auf und die Patienten können aktiv an einem positiven Therapieverlauf mitarbeiten.

Wenn dann gute Laune und Freude von unserem Patienten Lukas die Angehörigen und das Personal motiviert, umso besser!

Herr Uguz fährt Rad…

Freudige Präsentation des Elektro-Dreirades
Eine erste Sitzprobe

…so könnte der Titel zu einem Roadmovie-Kinofilm lauten. Hier geht es jedoch um die schicksalsschwere, bösartige Erkrankung des Lymph-Systems von dem dreifachen Familienvater Bayram Uguz.

Er kämpfte sich seit Krankheitsbeginn 2007 nach etlichen Chemotherapien und zwei Stammzellentransplantationen immer wieder unglaublich tapfer in sein Leben zurück. Die Behandlungen haben ihn geheilt, zurückgeblieben sind nach einem komplikationsreichen Verlauf jedoch viele motorische Einschränkungen aufgrund einer ausgeprägten Muskelschwäche.

Bayram Uguz wollte nun einfach mehr Mobilität und Teilnahme am Alltag seiner Familie und deshalb wurde ein Elektro-Dreirad zu seinem Herzenswunsch. Im Folgenden wird deutlich, wie ein übergreifendes, gemeinsames Miteinander unglaublich viel bewirken kann:

Herr Uguz vertraute seinen Wunsch dem behandelnden Arzt in der Uniklinik Bonn, Dr. Viktor Janzen an. Dieser nahm zugleich Kontakt zu Katja Martini, der Vorsitzenden der Leukämie-Initiative Bonn e.V. auf. Katja Martini wiederum kontaktierte die Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe und deren Vorsitzender Michael Söntgen zeigte sich offen und angetan von dem vorgetragenen Anliegen. So konnte schließlich der Herzenswunsch des Bayram Uguz durch die Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe finanziert werden.

Es gab bei der Übergabe des flotten Elektro-Dreirades vor dem Zentrum für Integrative Medizin nur strahlende Gesichter und als die Freude von Bayram Uguz die Herzen der Beteiligten und Anwesenden erwärmte, flossen sogar ein paar Freudentränen. Als Bayram Uguz immer noch sichtlich gerührt lächelnd Fahrt aufnahm, konnte ihm jeder einen gewissen fahrerischen Übermut verzeihen.

Diamonds are forever…

Silke Hofmann gibt konzentriert Hilfestellung.
Schöne Halsketten entstehen.

… ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber die Augen der Patientinnen leuchten schon sehr, wenn Silke Hofmann alle zwei Wochen am Dienstagnachmittag im Aufenthaltsraum für die Leukämie-Initiative Bonn e.V. zum Schmuckbasteln einlädt.

Silke Hofmann begeistert die Patientinnen mit einer großen Auswahl verschiedenster Perlen und Anhänger. So haben sie viele Möglichkeiten, um schönen, individuellen Schmuck zu basteln. Mit wachsender Kreativität gestalten die Patientinnen schöne Halsketten und Armbänder.

Schnell sind alle mit Feuereifer bei der Sache und können bei angeregten Gesprächen einfach mal den beschwerlichen Krankenhausalltag vergessen. Nun gilt es nur noch, die männlichen Patienten von diesem Angebot zu begeistern, denn es kann ebenso schöner Herrenschmuck gestaltet werden, z.B. schicke Lederarmbänder, wie der Therapeut Wolfgang Winter-Peter zu berichten weiß. 

Ist das nicht Hartmut Priess…

Hartmut Priess (links) von den Bläck Fööss.
Patienten und Ärzte singen gemeinsam.
Prof. Dr. Franziska Geiser begeistert mit einen gekonnten Solo.

Gitarrist und Gründungsmitglied der legendären Kölner Musikgruppe Bläck Fööss? Doch, er ist es und er war der große Überraschungsgast bei dem letzten Sing!-Termin im schönen Aufenthaltsraum der Station Liebermeister.

Georg Becker, Diplom-Kaufmann und Musiker brachte nicht nur Hartmut Priess, sondern noch zwei weitere Musiker mit. So lud ein Quartett nicht nur die Patienten, sondern auch die Ärzte zum Mitsingen von kölschem Liedgut ein. Die Oberärzte Prof. Dr. Dominik Wolf, Dr. Karin Mayer sowie der Assistenzarzt Dr. Christoph Erdmann waren mit großem Eifer und voller Stimme bei der Sache. Prof. Dr. Franziska Geiser, Leiterin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sang sogar mutig und gekonnt ein Solo. Zwischendurch erzählte Hartmut Priess herrliche humorvolle Anekdoten.

Ja, singen macht einfach gute Laune und stärkt sogar die Selbstheilungskräfte. Es ist deswegen ein besonders wichtiges Angebot für unsere schwer an Leukämie erkrankten Patienten. Schön war an diesem Sing!-Tag wahrzunehmen, wie nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte, Ehrenamtliche und Therapeuten etwas gemeinsam miteinander erleben und gestalten, denn nur so wird der soziale Gedanke des Integrativen mit Leben gefüllt!

Wir von der Leukämie-Initiative Bonn e.V. freuen uns sehr, wenn Sing! hoffentlich mit Unterstützung und Spenden unserer Freunde und Förderer weitergeht.

Waffeln in der Weihnachtszeit

Der Duft von frischen Waffeln…
…lockt viele Patienten zur Kaffeerunde…
…sogar auch Prof. Dr. med. Dominik Wolf.

Franziska, eine ehemalige Praktikantin der Leukämie-Initiative hatte die Idee, für die vorweihnachtliche Mittwochskaffeerunde auf der Station Liebermeister Waffeln zu backen. Schon bald zog der Duft von frischen Waffeln durch die Räumlichkeiten des Zentrums für Integrative Medizin und bündelte sich im weihnachtlich geschmückten Aufenthaltsraum.

Nein, es hat keine Fee die Waffel in eine Heilpflanze verwandelt, aber viele Patienten und Angehörige wurden von dem Waffelduft magisch angezogen und eine große Kaffeerunde mit vielen angeregten Gesprächen und Begegnungen war die Folge.

Auch Prof. Dr. med. Dominik Wolf, der leitende Oberarzt, ließ sich eine Waffel mit Sahne schmecken. Die fleißige Waffelbäckerin Franziska bekam natürlich Lob von allen Seiten und wenn es nun doch eine Fee gibt die zaubern kann, so hat sie für einen Augenblick die Zeit angehalten. Ja, in diesem Augenblick waren die schwierigen Erkrankungen, die Sorgen und Nöte einfach mal weg!

Fortbildung und Anerkennung

Katja Martini begrüßt die Gäste
Blumen für Marie von Lilienfeld-Toal (links)
Angeregte Gespräche mit den Ehrenamtlern

…für unsere im Zentrum für Integrative Medizin tätigen Ehrenamtler, das wäre zum Jahresende doch eine tolle Sache, so dachte Katja Martini, Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V. Gedacht, gesagt, getan. So gewann sie für ihr Vorhaben als Referentin Frau PD. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal.

Am Mittwoch, den 05.12.2012 um 18:00 Uhr war es dann soweit. Fast alle im ZIM und speziell auf der Station Liebermeister ehrenamtlich tätigen Damen und Herren folgten trotz Schneeschauer der Einladung in die Räumlichkeiten der Leukämie-Initiative Bonn e.V. am Haager Weg 38a. Es wurde ein sehr gelungener, informativer und geselliger Abend. Nach der Einführungsrede von Katja Martini hielt PD. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal ihren mit Spannung erwarteten Vortrag. In diesem charakterisierte sie, hervorragend für Nichtmediziner verständlich, die Krankheitsbilder Leukämien, Lymphome und Multiple Myelome sowie deren Entstehungs- und Unterscheidungsmerkmale. Das warf natürlich viele Fragen auf, und es entstand im Anschluss des Vortrages eine lebendige Diskussion.

Als Marie von Lilienfeld-Toal mit viel Applaus der Ehrenamtler und Blumen von Katja Martini verabschiedet wurde, begann langsam der gesellige Teil des Abends. Im Nu entstanden schon wieder angeregte Gespräche.

Schließlich eröffnete Katja Martini das köstliche Buffet. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei und mit leckeren Nachspeisen und vielen Unterhaltungen endete ein sehr schöner und informativer Abend.

Ein Bücher- und Spieleregal sorgt für Abwechslung

Jürgen Reske (rechts) von der Bürgerstiftung Bonn zu Besuch auf Station Liebermeister
Das neue Bücher- und Spielerregal

Jürgen Reske, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Bonn, besuchte stellvertretend für die Brocke-Dombrowski Stiftung die Station Liebermeister im Zentrum für Integrative Medizin. Empfangen wurde er von Katja Martini, der Vorsitzenden der Leukämie-Initiative Bonn e.V.

Die Brocke-Dombrowski Stiftung hatte am Ende des Jahres 2011 für ein Regal im neuen Aufenthaltsraum der Station 1500 Euro gespendet. Mit dieser sehr großzügigen Unterstützung und mit weiteren Spenden konnte ein sehr schönes, aus hochwertigem schwer entflammbarem Material gefertigtes Regal perfekt in die große Nische des Ganges zum Aufenthaltsraum eingepasst werden.

So konnte sich Jürgen Reske bei Kaffee und Kuchen im Gespräch mit dem Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III, Prof. Dr.med. Peter Brossart, dem leitenden Oberarzt Prof. Dr. med. Dominik Wolf sowie Katja Martini davon überzeugen, wie wichtig die Spende und wie gelungen die Umsetzung des Regalbaus war. Beide Ärzte betonten, wie viel Freude es den Patienten bereitet, Abwechslung, Begegnung und eine kleine Alltagsoase jenseits des anstrengenden Behandlungs- und Therapieablaufes zu haben.

Spontane Lebensfreude

Schminkseminar der DKMS 1
Schminkseminar der DKMS 2
Lebensfreude

Der Alltag der Patienten auf der Station Liebermeister im Zentrum für integrative Medizin ist meistens von der Auseinandersetzung mit der lebensbedrohlichen Erkrankung und von engmaschigen Behandlungsabläufen geprägt. Dazwischen gibt es natürlich bei den mehrwöchigen Aufenthalten Leerlauf, der von den Patienten genutzt werden kann, um an den vielseitigen Angeboten der Leukämie-Initiative teilzunehmen. Und wenn bei diesen Aktivitäten, wie unlängst bei dem Schminkseminar der DKMS Life und der gemütlichen Bastelrunde, einfach Lebensfreude pur entsteht, geschehen bei den beiden Patientinnen hier im Bild, so ist es für uns begleitende Menschen im Moment die größte Belohnung. Dann wird besonders deutlich, wie existentiell Lebensfreude und Lebensglück sind, selbst für einen kurzen Augenblick. Im Nachhinein sind diese lebensbejahenden Lichtblicke für die ehemaligen Patienten eine schöne Erinnerung an weniger schöne Zeiten.

Progressive Muskelentspannung (PME) und Feldenkrais

Diese beiden bewährten Angebote der Leukämie-Initiative Bonn e.V. haben sich nun auch auf der Station Liebermeister im neuen Zentrum für Integrative Medizin etabliert. Die beiden Therapeuten der Initiative, Silvia Raabe und Wolfgang Winter-Peter freuen sich über die gute Nachfrage. So sind doch diese körpertherapeutischen Angebote gerade für langzeiterkrankte Patienten wie z.B. Leukämiepatienten wichtig, weil beide Methoden die Körperwahrnehmung auf unterschiedliche Art schulen.

Bei der Feldenkrais-Methode profitieren gerade Menschen in Krankheitssituationen von einer neuen Beweglichkeit für Körper und Geist sowie einer größeren physischen Differenziertheit von Bewegungsabläufen. Auch bei der PME geht es um ein bewusstes Wahrnehmen des Körpers. So kann ein systematisches Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelgruppen zu einem tiefen Entspannungseffekt führen, der Angst, Schlafstörungen und Stress reduziert.

Sing!

Georg Becker sorgt mit Musik für gute Stimmung auf Station Liebermeister

Auf der Station Liebermeister treffen sich Patientinnen, Patienten und andere Mitsänger im schönen Aufenthaltsraum zum Singen. Schon bei der ersten Veranstaltung am 02.07.2012, die der Diplom-Kaufmann und Musiker Georg Becker leitete, wurde deutlich, dass alle Beteiligten mit viel Freude und Spaß ihre Stimmen erhoben. Dabei bewegte sich das Liedgut locker zwischen Hit und Volkslied.

Frau Prof. Dr. Franziska Geiser, Leiterin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie hatte die Idee zu „Sing!". Die Leukämie-Initiative Bonn e.V. als Kooperationspartner freut es sehr, wenn sich dieses schöne und wichtige Angebot auf der Station Liebermeister etabliert.

 

Visite auf der Station Liebermeister

Wolfgang Winter-Peter unterstützt das Ärzteteam bei der Visite

Dreimal in der Woche führt der leitende Oberarzt Prof. Dr. Dominik Wolf auf der Station Liebermeister Patientenvisiten durch. Dabei legt er großen Wert auf ein kommunikationsstarkes und speziell geschultes Team, welches die Krankheit der Patientinnen und Patienten unter medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Aspekten erfasst und sie umfassend therapeutisch begleitet.

Wichtig ist für einen erfolgreichen Therapieverlauf auch, ein Vertrauensverhältnis zwischen Patientinnen und Patienten und dem Ärzte- sowie dem Pflegeteam aufzubauen bzw. zu fördern. Um dieses Ziel zu unterstützen, außerdem die psychosozialen Bedürfnisse der Patienten noch mehr zu berücksichtigen und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter zu stärken, nimmt der Gesprächs- und Sozialtherapeut der Leukämie-Initiative Bonn e.V., Wolfgang Winter-Peter auf Einladung von Prof. Dr. Dominik Wolf seit Mai 2012 freitags an der Visite teil.

Abschied und Aufbruch...

Das erste Schminkseminar
Das erste Schminkseminar
Kaffeerunde auf der neuen Station
Kaffeerunde auf der neuen Station
Abschied mit Kaffee und Kuchen
Abschied mit Kaffee und Kuchen

...bedeutete der 03. März 2012 für die Leukämie-Initiative Bonn e.V. Unter Leitung von Katja Martini zog die Initiative in das neu erbaute Zentrum für Integrative Medizin ein. Entsprechend wehmütig fiel der Abschied von der alten Station Liebermeister und dem schönen Wintergarten aus. Die Leukämie-Initiative hat nun ein Büro im Erdgeschoss des Klinikneubaus und einen von ihr selbst eingerichteten schönen Aufenthaltsraum im vierten Stock der neuen Station Liebermeister. Doch es ist nicht einfach, das Gute und Bewährte, sprich den "Geist von Liebermeister" zu übertragen und gleichzeitig das Neue in einem noch ungewissen Umfeld zum Wohle der an Leukämie erkrankten Patienten zu gestalten und zu formen.

So gab es verständlicherweise am Anfang etwas Sand im Getriebe. Aber die Zusammenarbeit zwischen Pflegern, Ärzten, dem Küchenteam mit der glücklicherweise übernommenen Küche und den Mitarbeitern der Leukämie-Initiative Bonn e.V. verbessert sich von Tag zu Tag. Schließlich fand am 21.03. das erste Schminkseminar der DKMS im neuen Aufenthaltsraum statt. Man merkte den Patientinnen die Freude über die gelungene Premiere an. Es war ein unterhaltsamer Nachmittag mit am Ende zufriedenen, top-geschminkten Patientinnen, fast - naja fast wie im alten Wintergarten. Auch die beliebten Kaffeerunden haben nun ihren Einzug in den neuen Aufenthaltsraum gefunden. Rechts sehen Sie ein Bild der vorösterlichen Kaffeerunde vom 04. April. Katja Martini, die Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e. V., nimmt gerade Platz. Es ist fast ein Sinnbild dafür, dass sich die Leukämie-Initiative in einem neuen Umfeld ihren Platz sucht.

Am Ende dieser ersten kleinen Befindlichkeitsaufnahme gibt es ein Bild der letzten, ja wirklich allerletzten Kaffeerunde im alten Wintergarten vom 28.02.2012 praktisch zum Abschiednehmen und Winken.